Irish Day with Laura *-*

Hi Fellows!

wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und haben extra am letzten Feiertag den Kochlöffel geschwungen! Bzw. weil wir eben gerade Feiertag hatten, haben wir die Gelegenheit genutzt, um mal wieder zu kochen :D

Dieses Mal haben wir uns tatkräftige Unterstützung geholt. Unsere Freundin Laura (Bloggerin bei Laurentiamein), die mit uns Medienkommunikation im Bachelor studierte, war nach dem Abitur ein Jahr lang Au Pair in Irland. Ihre Hostmum hat ihr die irische Küche auf ganz eigene Art und Weise beigebracht. Heute erzählt euch die liebe Laura in einem kleinen Gastbeitrag persönliche Erfahrungen, die ihr Gaumen in Irland gemacht hat:


--- Failté! Die Iren mögen es üppig, d. h. sowohl mit Butter wird nicht gespart, als auch mit deftigen Gewürzen an ihren zahlreichen Fleisch- und Fischgerichten, bei denen Kartoffeln als Beilage natürlich nicht fehlen dürfen. Ebenso sind Ihre Süßspeisen so geschmacksintensiv, dass man nahezu einen Zuckerschock erleidet. Dennoch ist irisches Essen obgleich seiner Einfachheit unheimlich lecker und wer einmal in dessen Genuss kommt, wundert sich nicht mehr,  dass die meisten Iren nur zwei dieser gehaltvollen Speißen am Tag zu sich nehmen ---

der leckere Farmers Pie
Was bekommt man denn in Irland in einem urigen Pub aufgetischt? Genau wie in England, ist der Shepards Pie ein sehr beliebtes Gericht, was von vielen Einheimischen wärmstens empfohlen wird. Und wir können es nach diesem leckeren Feiertagsmahl auch empfehlen! Oh ja!
Der Shepards Pie wird eigentlich mit Lammhack gemacht. wir haben es mit wunderbarem Rinderhack zubereitet. Dieses Rinderhack war mit einem leckeren Produkt aus der Metro angereichert: Kettyle Dry aged Beef Burger. Das haben wir mit ein wenig "normalen" Rinderhack gestreckt, da wir einige Gäste erwarteten. Aus dem Shepards Pie ist somit ein Farmers Pie geworden :D 

Als Vorspeise kredenzten wir deliziöse Butternut-Squash-Suppe. Und zum Abschluss gab es einen wahnsinnig leckeren Apple-Crumble. Yummi!!!

Sooo, nun gibts das leckere Buß-und-Bettags-Rezept, Farmers Pie. 
Das Rezept wurde von unserer Chefköchin Laura nach bestem Wissen über irisches Essen und mit Gefühl gekocht. Also schaut nicht zu starr aufs Rezept sondern schmeckt ab und variiert! Probiert euch einfach aus - und spart nicht an Butter ;-)

und das braucht ihr dafür:

800 g Kettyle Dry aged Beef Burger
250 g Rinderhack
1/2 Tube Tomatenmark
4 Möhren
1/2 Dose Erbsen
2 Dosen gehackte Tomaten
2 kg Kartoffeln
3 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
Thymian, Salz, Pfeffer
125 g Butter
1/4 l Milch
1 Beutel geriebenen Cheddar (bspw. von Kerrygold)

und so funktioniert´s: 

  1. Den Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Dann in Salzwasser kochen, bis sie gar sind. 
  3. In einer Pfanne das Hackfleisch kross anbraten. Das Tomatenmark und Thymian schon an dieser Stelle hinzugeben. Die Zwiebel schälen und klein hacken und dazu geben. Den Knoblauch ebenso schälen und hacken und dazu geben. 
  4. Wenn das Hackfleisch durch ist, die gehackten Tomaten untermischen. Die Karotten schälen, stückeln und mit den Erbsen in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.Alles köcheln lassen, bis die Sauce inreduziert ist. 
  5. Die Kartoffeln müssten nun gar sein und das Wasser kann abgegossen werden. Nun die Butter und Milch schluckweise dazugeben und die Kartoffeln mit einem Stampfer so lange "mashen" (quetschen), bis alles schön "smooth" ist.  Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  6. Nun kann alles in eine Auflaufform. Die Hackfleischmasse ist die erste Schicht. Alles gleichmäßig verteilen. Den Kartoffelbrei Löffel für Löffel auf die Masse geben, sodass dieser das Hack gleichmäßig bedeckt. On Top kommt der Cheddar-Käse. 
  7. Nun kann alles für 25 Minuten in den Ofen.
  8. Nach der Zeit kurz abkühlen lassen und dann genießen. 
     

So also wir waren alle pappsatt und glücklich über diesen leckeren Gaumenschmaus! 
Laura, du hast das SUUUUPER gemacht und kannst sehr gern wieder für uns kochen :-P

Und bald bekommt ihr auch noch die Rezepte für die Butternut-Squash-Suppe und den Apple-Crumble
    









uhiesig über colab:work

Hi ihr Lieben,

Workshop - perfektes Licht
gestern war es soweit, das zweite colab:work hat stattgefunden. Diesmal wurden alle wichtigen Dinge für ein perfektes Webvideo vorgestellt. 
Von der Belichtung, über den Bildauschnitt hin zum richtigen Ton. Alles war dabei uns wurde echt super gut den Teilnehmern gezeigt und beigebracht. Nach der Theorie duften die Teilnehmer natürlich auch selbst mal Hand anlegen und ihre gelernten Sachen ausprobieren.

Bonjour amis! present tarte flambée

Hé,

leckerer Flammkuchen klassischer Art
heute reisen wir in den Osten Frankreichs - in den Elsass. Dort und auch bei uns bekommt ein kleiner flacher Kuchen immer wieder die wohl verdiente Aufmerksamkeit. Ob mit Zwiebeln und Speck, Tomaten und Mozzarella oder süß mit Äpfeln - jeder kann einen Belag kreieren, der ihm am besten schmeckt. 
Wisst ihr wovon wir reden? 
Natürlich! Vom flachen, knusprigen und unglaublich leckeren Flammkuchen


Der Flammkuchenmann erzählt, dass der Ursprung des Flammkuchens bei einer alten Bäuerin zu finden ist. Diese wollte testen, ob der Ofen die perfekte Temperatur zum Ausbacken von Brot hat. Dafür nahm die einfach ein kleines Stück Teig und rollte es hauchdünn aus, belegte es mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln und legte es für 2-3 Minuten in den Ofen. Wenn jede Seite perfekt gold-braun war, so konnte der Ofen endlich zum Brotbacken genutzt werden. Nun ja, nicht nur das Brot war somit gerettet, auch ein kleiner "Nebenverdienst" konnte geleistet werden. So hatte die Bäuerin immer was Leckeres zwischen den Zähnen, wenn sie ihr Brot backen wollte. Und wir profitieren heute natürlich auch davon. (Quelle: http://www.flammkuchenmann.de/flammkuchen.htm)

Da der leckere Teig eigentlich fast zu jedem Belag passt, dachten wir uns: wir wollen natürlich nicht nur einen probieren, sondern zwei! Unser Rezept reicht auch definitiv dafür. Ihr müsst nur darauf achten, dass der Teig schöööön dünn ausgerollt ist. Dann wird er besonders knusprig. Unsere Belagvarianten waren einmal ganz typisch - Sauerrahm, Schinkenwürfel und Zwiebel - und einmal probierfreudig mit Tomaten, Mozzarella, Rucola und einer Pesto-Sauerrahm-Creme. 
Also wir fanden beide sehr gut. Welche mögt ihr am liebsten? Bei dem klassischen Belag haben wir anstatt Speck einfach mageren Rohschinken genommen, was auf jeden Fall sehr sehr lecker und auch eine fettärmere Variante ist.

Damit ihr auch bald eure Freunde zum Flammkuchenabend einladen könnt, hier noch schnell das wahnsinnig gute Rezept: 

Zuerst der Teig

das braucht ihr dafür: 

ca. 250 g Mehl
120 ml Wasser
2-3 EL Öl
Prise Salz

und so funktioniert´s: 
  1. Das Mehl und die Prise Salz miteinander in einer Schüssel vermengen. 
  2. Das Wasser und Öl dazugeben und alles gut vermengen. 
  3. Den Teig so lang kneten, bis alles eine zähe, gleichmäßige Konsistenz hat (Tipp: der Teig sollte nicht an den Händen kleben bleiben - wenn doch, dann ein wenig Mehl hinzugeben)
  4. Den Teig am besten gleich auf dem Backpapier mit einem Nudelholz hauchdünn ausrollen. Wenn ihr zwei Beläge haben wollt, dann könnt ihr den Teig einfach einmal teilen und ein zweites Blech/Backpapier verwenden. 
  5. Nun kommt der Belag drauf. 


das braucht ihr für den typischen Sauerrahm-Belag (Zutaten für den halben Teig, da wir zwei Beläge machen)

1/2 Becher Cremé Fraiche
1 Packung Rohschinken-Würfel
1/2 Zwiebel
Salz, Pfeffer

und so funktioniert´s:
  1. Den Backofen auf 230 Grad vorheizen.
  2. Cremé Fraiche mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren. Das wird dann gleichmäßig auf dem Teig verteilt. 
  3. Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. In der Pfanne oder in der Mikrowelle mit ein wenig Wasser dünsten. 
  4. Die Zwiebeln mit dem Rohschinken gleichmäßig verteilen. 
  5. Nun den Flammkuchen ca. 15 min backen. Schaut einfach gelegentlich nach, ob der Flammkuchen schon fertig ist. Das erkennt ihr daran, dass der Teig am Rand leicht gold-braun ist und der Sauerrahm ein wenig "eingetrocknet" ist. 

Nun unser Tomaten-Mozzarella-Rucola-Belag:
leckerer Tomate-Mozzarella-Flammkuchen 


4 Cherrytomaten
eine Handvoll Rucola
1/2 Mozzarella
2 TL Grill-Gemüse-Pesto
1/2 Becher Cremé Fraiche
1/2 Zwiebel

und so funktioniert´s: 
  1. Der Backofen sollte ebenso auf 230 Grad vorgeheizt sein. 
  2. Cremé Fraiche mit Salz und Pfeffer würzen, das Pesto hinzugeben und gut verrühren. Das wird dann gleichmäßig auf dem Teig verteilen. 
  3. Die Zwiebel wie oben beschrieben dünsten und auch auf dem Flammkuchen verteilen. 
  4. Die Tomaten waschen und in ganz feine Ringe schneiden. Den Mozzarella vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Beides gleichmäßig verteilen. 
  5. Wer Rohschinken drauf haben will, kann das auch hier gern machen. Es wird mit und auch ohne schmecken :D
  6. Den Flammkuchen wie oben beschrieben backen. 
  7. Den Rucola waschen, abtrocknen und wenn nötig klein zupfen. Wenn der Flammkuchen fertig gebacken ist, wird der Rucola darauf verteilt und es kann sofort gegessen werden :-D 
So ihr Lieben, wir hoffen euch gefällt unser tolles Rezept. Habt ihr noch andere Vorschläge für Beläge? Oder habt ihr den Teig mit Hefe gemacht und fandet das ebenso gut oder gar besser?
Wir sind auf eure Kommentare gespannt.


Au Revoir!




P.S.: Morgen dürfen unter anderem auch wir die Teilnehmer des colab:work verköstigen. Wir freuen uns schon sehr :D Und vielleicht entstehen dann auch für unseren Blog ein paar coole Webvideos.